Zweiter globaler Klimastreik: Tausende Schüler demonstrieren

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Zum zweiten Mal sind an diesem Freitag auf der ganzen Welt tausende SchülerInnen auf die Straße gegangen und haben sich am globalen Klimastreik beteiligt. Den Unterricht ließen sie dafür – wie viele von ihnen jeden Freitag – ausfallen.

Schon im März waren zum ersten globalen Klimastreik tausende Schüler in mehr als 100 Ländern auf die Straße gegangen, um für schnelleren und stärkeren Klimaschutz seitens der Politik zu demonstrieren. Laut Veranstalter waren es in Deutschland 300.000 Demonstranten in hunderten Städten.

Mitorganisator Jakob Blasel sagte BEnow, man habe in den letzten Monaten durch die Demonstrationen eine Debatte erreicht. “Was wir nicht erreicht haben sind konkrete Maßnahmen, zumindest auf Bundesebene.” Deswegen wolle man den Druck noch erhöhen und weitermachen.

Quelle: Nord-Journal

Anlass des zweiten globalen Klimastreiks ist die anstehende Europawahl am 26. Mai. Man habe in den letzten Wochen intensiv mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet, um konkrete Forderungen an die Politik zu stellen, schreiben die Organisatoren der Bewegung auf ihrer Internetseite. Es müsse unbedingt gehandelt werden, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens und damit die Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 1,5 Grad einzuhalten.

Aus der Bewegung “Fridays For Future” ist inzwischen weit mehr geworden als ein reiner Schüler-Protest. Inspiriert und angeführt von der Schwedin Greta Thunberg, schließen sich auch immer mehr ältere Menschen an. Auch heute wurden die Schüler von zahlreichen Studenten, Eltern und Großeltern unterstützt.