Gut zu wissen: Wie viel Wahrheit steckt in Titanic?


Vor 105 Jahren sank das damals größte Schiff der Welt. Wer an das Schiff denkt, hat sofort Bilder von dem Liebespaar Rose und Jack im Kopf. Aber gab es die beiden Figuren aus der Verfilmung wirklich und welche Irrtümer gibt es noch über die Titanic?

Kein anderes Verkehrsunglück fasziniert die Menschheit so sehr wie der Untergang der Titanic. Am 14. April 1912 kollidierte das Passagierschiff mit einem Eisberg. Hunderte Menschen verloren ihr Leben. 1997 gab es eine Verfilmung des Unglücks, die aktuell in 3D wieder in den Kinos läuft. Bis heute ist die Titanic und ihre Geschichte in unseren Köpfen. Doch viele fragen sich: Was entspricht der Realität und was hat Regisseur und Drehbuchautor James Cameron dazu gedichtet?

Jetzt werden viele Titanc-Fans enttäuscht sein: Die unglaublich romantische Liebesgeschichte von Rose DeWitt und Jack Dawson ist reine Erfindung. Jack Dawson und Rose DeWitt waren keine Schiffspassagiere.

Dementsprechend existiert auch die berühmte Aktzeichnung der nackten Rose nicht. Auch die Diamantenkette, die Rose im Film trägt, gibt es in der Form nicht. Die Kette gleicht dem Hope-Diamanten von Ludwig XIV.,  die im Smithsonian Natural History Museum in Washington D.C. ausgestellt ist.

Welche Personen des Films existieren wirklich?

Aber welche Personen gibt es wirklich? Laut Verfilmung soll Captain Edward J. Smith seine letzt Fahrt vor dem Ruhestand mit der Titanic gewesen sein. Historiker sind sich in diesem Punkt uneinig. Jedoch ging Smith mit dem Schiff unter. Seine Leiche wurde nie gefunden.

Eine weitere Person ist real: Margaret «Molly» Brown. Molly war Passagierin der ersten Klasse und wurde, wie auch im Film, erst durch die Heirat mit ihrem Mann wohlhabend. Beim Untergang der Titanik saß sie in einem der ersten Rettungsboote.

Es ist wahr, dass Schiffsarchitekt Thomas Andrews mit seinem Meisterwerk unterging. Bruce Ismay, der Direktor der White Star Line, forderte im Film sowie in der Realität zuerst eine Tempo-Erhöhung des Schiffes und später, als es sank, schummelte er sich an Frauen und Kindern vorbei in eines der wenigen Rettungsboote. Er überlebte das Unglück. Später wurde er von der Presse und der Öffentlichkeit wegen seines Verhaltens stark kritisiert.

Die Band auf dem Schiff spielte wirklich bis zum Schluss. Dies sollte die Passagiere beruhigen. Jedoch weiß man nicht, welches Lied sie zuletzt spielten. Denn alle Bandmitglieder kamen ums Leben.

Auch wenn die Titanic immer wieder Fagen aufwirft, bleibt das Ergeignis in unseren Köpfen und man guckt sich immer wieder gerne die traurige Lovestory von Rose und Jack an.