Welttierschutztag – Ein Tag für unsere Fellnasen

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag. Dieser internationale Aktionstag wird gefeiert, um auf das durch den Menschen verursachte Tierleid aufmerksam zu machen. Weltweit wird der Tag genutzt, um auf Probleme im Tierschutz hinzuweisen. Die armen Hunde, Katzen, Hasen und viele andere Fellzwerge die in den Tierheimen, Tötungsstationen oder auf der Straße im In- und Ausland sitzen. Sie alle warten auf ein neues und liebevolles Zuhause.

1931 gründete der deutsch-jüdische Schriftsteller Heinrich Zimmermann den Welttierschutztag, um auf die Rechte der Tiere aufmerksam zu machen. Der 4. Oktober wurde bewusst gewählt. Denn der Namenstag von Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, wird an diesem Datum gefeiert.

Weltweit öffnen heute viele Tierschutzverreine, Notauffangstationen und Tierheime ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Zudem gibt es zahlreiche Info-Veranstaltungen, um auf aktuelle Themen und Problematik im Tierschutz aufmerksam zu machen. 

Tiere sind unsere wohl wichtigsten und besten Begleiter im Leben. Sie sind die besten Kuschelkumpel auf der Couch, trösten uns, wenn wir traurig sind und begrüßen uns, wenn wir nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen. Tiere zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht. Auch immer mehr Tiervideos sind im Netz zu sehen und werden zum Hit. Trotzdem werden Haustiere oft nicht artgerecht gehalten oder nach kurzer Zeit ins Tierheim abgegeben.

Tierschutz fängt beim Menschen an

Der heutige Tag steht zum Dank aller die sich für den Tierschutz einsetzen. Sei dies als Notauffangstelle, in der Pflege von obdachlosen und kranken Tieren oder durch die Aufklärung, wenn es um das kompromisslose Verbot von Tierversuchen oder die Missstände in der Massentierhaltung geht.

Dem Tierschutz helfen, kann man zum Beispiel, indem man seine Ernährung ändert, ein Haustier aus dem Tierheim adoptiert, anstatt es beim Züchter zu kaufen, oder an Hilfsorganisationen spendet. Aber auch über eine kleine Futterspenden oder ein neues Spielzeug würden sich viele Tierheime und Tierschutzorganisationen freuen.

Immer mehr wird die vegetarische und veganische Ernährung zum Trend. In Großstädten wird der Veganismus auch immer mehr zum Thema. Restaurants und Imbiss-Buden bieten vegane und/oder vegetarische Gerichte an. Auf Plakaten, im Internet, in Dokumentationsfilmen und durch die Mundpropaganda wird immer mehr über die verehrenden Folgen von Fleisch- und Milchkonsum für unsere Gesundheit und Umwelt aufmerksam gemacht.

So zählen zum Beispiel die CO2-Emissionen von Rinderhaltung für die Fleischproduktion zu den größten Problemen des Klimaschutzes. Mit den Fortschritten in der Lebensmitteltechnologie wird eine vegetarische oder vegane Lebensweise zunehmend einfacher. Geht raus und schenkt Tieren ein neues Zuhause!