Warum haben wir an Weihnachten einen Tannenbaum?

Glaskugeln, Kerzen und Lametta: An Weihnachten schmücken tausende Menschen weltweit ihren Tannenbaum. Für die meisten Deutschen ist ein geschmückter Weihnachtsbaum ein typischer Weihnachtsbrauch. Ein Fest ohne Baum ist für die meisten unvorstellbar. Aber warum stellen wir eigentlich an Weihnachten einen geschmückten Tannenbaum in unsere Wohnung?

Den Brauch einen Baum ins Haus zu holen gibt es schon sehr lange. Jedes Jahr vor Heiligabend ist es Tradition einen Weihnachtsbaum aufzustellen und mit Lichterketten und Kugeln zu schmücken. Am Weihnachtsabend versammelt sich die ganze Familie um den Baum und singt ein paar Weihnachtslieder und unter dem Weihnachtsbaum ragen viele Geschenke hervor.

Im 16. Jahrhundert soll alles begonnen haben. Da konnten sich aber nur Wohlhabende einen Baum zu Weihnachten leisten. Später im 19. Jahrhundert verbreitet sich der Tannenbaum von Deutschland aus über die ganze Welt. Immer mehr Tannen- und Fichtenwälder wurden angelegt. 1882 gab es in den USA den ersten Weihnachtsbaum mit elektrischem Licht in Form einer Lichterkette und 1892 gab es den ersten Weihnachtsbaum im Weißen Haus.

Der Baum als Symbol für neues Leben

Der Baum hat für die Menschen eine Bedeutung. In der kalten und düsteren Winterzeit ist der Christbaum ein Zeichen und Symbol für neues Leben. Ein Tannenbaum ist immer grün. Deswegen bringt er Hoffnung in die Häuser und Wohnungen, dass die Natur bald wieder erwacht.

In Deutschland werden heute jedes Jahr zwischen 23 und 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Besonders beliebt sind die Nordmanntannen. Die Tannen und Fichten werden extra für Weihnachten angepflanzt. Es dauert ca. 15  Jahre, bis aus ihnen ein richtiger Weihnachtsbaum wird.
Mittlerweile kann man sich Heiligabend nicht ohne Weihnachtsbaum vorstellen. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Weihnachtsbäume die Häuser von Innen schmücken und die Herzen von Groß und Klein erwärmen.