Luxus-Deckel: Warum Trump eine neue Toilette braucht

Lesezeit: 2 Minuten

Schlechte Entscheidungen sind für’n Arsch. Vor allem militärische, ökonomische oder gar politische. Das Pentagon hat dafür aber die ultimative Lösung gefunden: ein Toilettendeckel für 10.000 US-Dollar. Sicherlich wie gemacht für Heimscheißer. Dieser spezielle Toilettensitz wurde kürzlich im amerikanischen Militärtransportflieger C-17 Globemaster verbaut.

Wozu das ganze? Offiziell brauchte das Flugzeug ein stilles Örtchen und so ein Billigmodell aus dem Baumarkt ist einfach nicht repräsentativ genug. Da musste eine Sonderanfertigung ran! Doch seien wir mal ehrlich: Die wirkliche Frage ist doch: Warum denn beim Pentagon und nicht bei Trump? Eine gute Toilette ist die schließlich die halbe Miete für grandiose Ideen. Donald Trump sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Wenn‘s hinten drückt, kann‘s ja nichts werden.

Auf stillen Örtchen kommen einem eben die besten Ideen. Wenn besagtes Örtchen mehr kostet, muss man logischerweise ja auch bessere Ideen bekommen – so dachte das Pentagon vielleicht insgeheim beim Kauf der des Klodeckels. Deswegen ist es höchst verwunderlich, dass Trump dieser Logik noch nicht gefolgt ist. Sonst ist er doch auch immer Erster: Er will eine Mauer bei Mexiko, also müssen die Mexikaner sie bauen. Logisch. So ein schicker Toilettendeckel würde dann zwar ausnahmsweise mit Steuergeldern bezahlt werden, aber hey, es kommt den Amerikanern ja auch zu Gute.

Vielleicht schafft sich das Pentagon noch die passende Kloschüssel zum Deckel an. Dann bräuchten die USA sich auch keine Sorgen mehr machen, die 2% Marke für Rüstungsausgaben zu kack…knacken. Oder die Luxus-Deckel gehen gleich mittels 3D-Drucker in Serie. So wären dann auch alle auf dem gleichen Stand. Make America great again und so. Aber vielleicht ist diese Ideenmaschine auch nur den Besten mit den besten Ideen der Welt vorbehalten. Trump jedenfalls nicht.