„Hot Dog“ – Eine Actionkomödie mit Schweiger und Schweighöver

Lesezeit: 2 Minuten

Der Profi und der Lustige spielen die Hauptrollen im neuen „Hot Dog“-Film: Bereits vor zehn Jahren waren Til Schweiger und Matthias Schweighöver zusammen als Film-Buddys auf der großem Kinoleinwand zu sehen. Nach dem erfolgreichen Film „Keinohrhasen“ folgten weitere gemeinsame Auftritte in Filmen wie „Der rote Baron“, „Kokowääh 2“ oder zuletzt „Vier gegen die Bank“. Das Duo kam schon damals bei den Zuschauern gut an.

Mit dem Kinofilm „Hot Dog“, der ab dem 18. Januar im Kino zu sehen ist, erwartet die Zuschauer ein erneutes Abenteuer mit den beiden Schauspielkollegen. Diesmal zeigen sie ihr Talent in einer Actionkomödie. Weitere Schauspieler wie Heino Ferch, Samuel Finzi, André Hennicke oder Lisa Tomaschewsky sind mit dabei. Auch Til Schweigers Tochter Lilli ist wieder zu sehen. Regie führte Torsten Künstler.

Die mit vielen Action-Elementen und nur ein klein wenig Romantik angereicherte Komödie handelt von zwei völlig gegensätzliche Polizeibeamten: Theo (Matthias Schweighöfer) und Luke (Til Schweiger). Der eine sitzt als Schreibtischtäter in der Materialausgabe und brennt darauf, einmal als „echter Agent“ eingesetzt zu werden. Der andere ist der härteste Polizist der Spezialeinheit GSG-10 und vertraut auf seine mentale Stärke. Trotz der Gegensätze verbünden sich die beiden als es darum geht, die verschleppte Tochter eines moldawischen Botschafters zu finden und zu befreien. Schnell wird Theo und Luke klar: Die Entführung bleibt nicht ihre einzige Aufgabe.

Alles bleibt beim Alten.

Das eingespielte und spielfreudige Star-Doppel schafft in seinem neuen Film eine gute Balance zwischen Action und Komödie. Für die Romantiker unter den Zuschauern, gibt es auch ein paar Liebes-Szenen. Nichtsdestotrotz bleibt es dabei, dass Matthias Schweighöver mit seiner Rolle als Theo den lustigen Part im Film übernimmt. Til Schweiger übernimmt mal wieder die Rolle des „Helden“.

Auch seine Liebesbeziehung verläuft ähnlich wie in den Filmen „Keinohrhasen“ oder „Kokowääh“. Das Publikum merkt schnell, dass Schweighöver, wie in fast jedem Stück mit Schweiger, den tollpatschigen und eher dümmeren Charakter spielt. So bleibt alles wie beim Alten.

Eine neue Geschichte erzählt der Regisseur mit „Hot Dog“ nicht. Es ist ein typischer Actionfilm. Die witzigen Kommentare der beiden Polizeibeamten heben die Stimmung und lockkern den Film auf. Mal geht es um ein Kondom, mal um einen mehr als schalen Witz mit einem Wasser-Eis.

Die treibende Musik beschleunigt die einzelnen Szenen und auch sonst ist der Film modern gestaltet. Ab und an gibt es auch mal eine kreative Kombination, so dass z.B. der Zuschauer den Eindruck bekommt, die Blaulichter erzeugten ein Discofeeling in Kombination mit Musik und Schnitt.

Zum Schluss lässt sich sagen, dass „Hot Dog“ ein gelungener Film für Schweiger- und Schweighöver-Fans ist. Trotzdem sollte man nicht mit zu hohen Erwartungen in den Film gehen. Doch den Eintrittspreis im Kino ist er auf jeden Fall wert.