Gut zu wissen: Wie entsteht unser Wetter?

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Vom Wetter hängt Vieles ab: was wir anziehen, wann und wo wir Urlaub machen oder ob der gute deutsche Rasen mal wieder gesprengt werden müsste. Doch was ist das Wetter eigentlich und wie entsteht es?

Wetter ist der Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Für Meteorologen ist Wetter ein Zusammenspiel aller Wettererscheinungen, wie z.B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Niederschlag, etc., in der Luft während eines bestimmten Tages. Gut zu wissen: Ein Klima ist nichts anderes als die durchschnittlich in einem Gebiet herrschenden Wetterbedingungen.

Für bevölkte Tage, windstarke Abende und verregnete Sommertage sowie anderen Wettererscheinungen gibt es drei Ursachen: die Sonne, die Luft und das Wasser. Der Sonne kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn ohne sie und ihre Wärmestrahlung gäbe es gar kein Wetter.

Wie entsteht denn nun unser Wetter?

Wenn sich die Erdoberfläche durch die Sonne aufheizt, erwärmt sich die Luft – und warme Luft steigt nach oben. Durch den dabei entstehenden Sog strömt kühlere Luft nach. Nebenbei ist die Sonnenwärme auch der Grund dafür, dass über den Meeren und Ozeanen ständig Wasser verdunstet. Für alle Chemiefreunde: Wenn Wasser verdunstet, werden Wassermoleküle von Wasser- und Sauerstoff gebunden und steigen mit der Luft nach oben. Das ist nichts anderes als Wasserdampf – er bestimmt den Wert der Luftfeuchtigkeit.

Je höher der Wasserdampf aufsteigt, desto schwerer ist es, die gespeicherte Feuchtigkeit zu halten, sodass sich Wassertröpfchen bilden. Wir können sie in Form von Wolken sehen. Irgendwann fallen diese Tröpfchen als Regen, Schnee oder Hagel auf die Erde zurück.

Das vom Himmel fallende Wasser speist nun die Bäche, Flüsse und Seen und gelangt somit zurück ins Meer. Dort verdunstet es erneut.

Fun Fact: Auf dem Atlantischen und Pazifischen Ozean verdunsten jährlich etwa 1.200 Liter von jedem Quadratzentimeter der Wasserflächen. Würde das Wasser nun nicht in Niederschlägen zurück zur Erdoberfläche fallen, wäre das Weltmeer in ca. 4.000 Jahren leer.