Gut zu wissen: Wie entsteht Schnee?

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Kalt, nass und grau ist es zurzeit. Der Winter steht vor der Tür und man träumt von schneebedeckten Dächern und Baumgipfeln. Aber wie ensteht überhaupt Schnee und welche Arten von Schnee gibt es?

Schnee entsteht in den Wolken. Damit er entstehen kann, muss in der Luft ausreichend Feuchtigkeit und Kondensationskerne enthalten sein. Das können zum Beispiel kleine Staub- oder Rußpartikel sein, die in der Luft schweben. Bei -12 °C gefrieren Wasserteilchen in den Wolken zu Eiskristallen.

Ein Eiskristall besteht aus vielen Wasserteilchen, die sich mit einem Kondensationskern verbinden. Haben sich die Eiskristalle gebildet und sind schwer genug, fallen sie aufgrund der Schwerkraft langsam auf die Erde. Auf diesem Weg verbinden sich einzelne Kristalle miteinander und bilden Schneeflocken.

Die spezielle Form der Eiskristalle entsteht durch den Aufbau der Wassermoleküle. Bei tiefen Temperaturen entstehen eher Schneeplättchen.  Die Sternenform entsteht bei kälteren Temperaturen.

Auch die Größe der Schneeflocke hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Je kälter es ist, desto weniger Luftfeuchtigkeit ist vorhanden und es entstehen nur kleine Flocken. Bei höheren Temperaturen und einer höheren Luftfeuchtigkeit bilden sich hingegen größere Schneeflocken. Schneekristalle sind transparent. Sie wirken jedoch wie kleine Spiegel, die das Licht reflektieren und streuen. Deswegen erscheint der Schnee uns weiß.

Auf dem Boden kommt es häufig zu Temperaturschwankungen und die Kristalle verändern sich. So wird der frisch gefallenen Schnee schnell zu Pulver- oder Nassschnee. Der beste Schnee für Schneemänner und Schneeballschlachten ist übrigens frischer und gleichzeitig feuchter Schnee.