Gut zu wissen – Wer war wann Papst?

Lesezeit: 2 Minuten

Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und hat somit eine einflussreiche Stimme in vielen Themen. Doch wer war eigentlich der erste Papst und wie wird man überhaupt Papst?

Nach dem Kirchenrecht kann jeder Papst werden, der getauft wurde, männlich ist und der katholischen Kirche angehört. Durch die Annahme der Wahl erhält der Erwählte die volle und höchste Gewalt in der Kirche. Der Gewählte muss außerdem Bischof sein. Ist er es nicht, muss er zuerst zum Bischof geweiht werden. Die Wahl erfolgt auf Lebenszeit.

Der Papst wird von den Kardinälen gewählt. Dazu ziehen diese sich in die Sixtinische Kapelle im Vatikan zurück. In dieser Zeit darf niemand in die Kapelle hineingehen und niemand herauskommen. Haben sich die Kardinäle für einen Papst entschieden, lassen sie weißen Rauch aus dem Schornstein aufsteigen und verkünden damit, dass es einen neuen Papst gibt.

Petrus war der erste Papst. Denn er hat, nach Auffassung der katholischen Kirche, zur Zeit des römischen Kaisers Nero auch in Rom das Evangelium leidenschaftlich gepredigt. Außerdem war er der erste Bischof von Rom. Bis heute gab es mit Rücksicht auf die Legitimation inzwischen 266 Päpste. Davon kamen acht Päpste aus Deutschland.

Die Deutschen Päpste

Gregor V. – 3. Mai 996 –18. Februar 999

Clemens II. – 24. Dezember 1046 –9. Oktober 1047

Damasus II. – 17. Juli 1048 –9. August 1048

Leo IX. – 12. Februar 1049 –19. April 1054

Viktor II. – 13. April 1055 –28. Juli 1057

Stephan IX. – 3. August 1057 –29. März 1058

Hadrian VI. – 9. Januar 1522 –14. September 1523

Benedikt XVI. – 19. April 2005 –28. Februar 2013

Seit dem 13. März 2013 ist Papst Franzikus der 266. Bischof von Rom. Als Argentinier ist Franziskus der erste gebürtige Nichteuropäer im Papstamt seit über 1200 Jahren.