Gut zu wissen: Wer hat den Adventskalender erfunden?

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Es sind insgesamt 24 Türchen – dahinter versteckt sich oft ein Stück Schokolade: Ab dem ersten Dezember darf jeden Tag eine Tür vom Adventskalender geöffnet werden. Jeden Tag lässt er Kinderaugen strahlen und jeden Tag kommt man Weihnachten somit immer ein Stück näher. Aber wer hat den Adventskalender überhaupt erfunden?

Den Adventskalender kennt man schon aus früheren Kindheitstagen. Er schafft Vorfreude, aber auch Ungedult. Die 24 Tage kommen einem wie eine Ewigkeit vor. Das tägliche Öffnen eines Türchens macht schon am Abend wieder Lust auf den nächsten Morgen. Dorthinter verstecken sich die verschiedensten Süßigkeiten, aber auch Sprüche, Geschichten und Gedichte. Heute gibt es sogar schon Adventskalender mit Komsmetikartikeln oder Hundeleckerlies.

Die Geschichte des Adventskalenders beginnt mit dem Pfarrerssohn Gerhard Lang. Er fragte jeden Tag vor Weihnachten seine Mutter, wann es denn endlich Weihnachten sei und wie lange er noch warten müsse. Seine Mutter hatte irgendwann keine Lust mehr im ständig zu sagen, in wie viel Tagen Weihnachten ist.

So kam ihr eine Idee und bastelte den ersten Adventskalender. Dieser sollte ihrem Sohn jeden Tag eine Freude bereiten und ihm den Countdown bis Weihnachten zeigen. Sie packte Gebäck in kleine Schachteln und nummerierte diese. Gerhard durfte nun jeden Tag eine Schachtel öffnen und ihren Inhalt essen. Zusätzlich wusste er nun immer, wie viele Tage es noch bis zum Fest waren.

Später gehörte Gerhard eine Druckerei und er erinnerte sich an die Idee seiner Mutter. 1908 ließ er so den ersten Adventskalender drucken. Seinen Adventskalender füllte er jedoch nicht mit Gebäck, wie seine Mutter damals. Sein Weihnachtswerk bestand aus 24 Bögen mit Bildern zum Ausschneiden und 24 Bögen mit Feldern zum Aufkleben. Zwölf Jahre später erschien dann der erste Kalender mit Türchen zum Öffnen.