Gut zu wissen: Was sind Polarlichter?

Sie flackern und tanzen in den verschiedensten Farben über den Himmel – Polarlichter gehören zu den schönsten Naturschauspielen auf der Welt. Aber was sind überhaupt Polarlichter und wo kann man sie am Besten sehen?

Das Polarlicht, auch Aurora genannt, ist eine Leuchterscheinung am Himmel. Es entsteht, wenn elektrische Teilchen (Protonen und Elektronen) des Sonnenwindes auf Stickstoff- und Sauterstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und ionisieren.

Wo können Polarlichter gesehen werden?

Polarlichter kommen sowohl auf der Nord- und der Südhalbkugel vor. Sie werden vom Sonnenwind, einem Partikelstrom der Sonne, hervorgerufen. Dieser wird vom irdischen Magnetfeld in die Richtung der Pole gelenkt.

Die beste Zeit, um Polarlichter zu beobachten, ist der Winter. Denn da ist die Sonne über Tage nicht zu sehen und es herrscht eine enorme Dunkelheit, die man Polarnacht nennt. Zu der Zeit sind Polarlichter besonders häufig in klaren Nächten in Nordskandinavien, Nordschottland, Island, Grönland, Alaska, Kanada und Nordsibirien zu sehen.

Auch in Deutschland können Polarlichter gesehen werden. Wenn der Sonnenwind sehr stark ist, kann es bis zu 20 Nächte mit Polarlichtern geben. Diese sind meistens aber nur schwach in Norddeutschland zu sehen.