Gut zu wissen: Warum lassen wir es an Silvester knallen?

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Bunte Lichter am Himmel, Wunderkerzen und Knallfrösche –  Am 31. Dezember um Mitternacht feiern und begrüßen Menschen auf der ganzen Welt das neue Jahr. Dann schießen sie bunte Raketen in die Luft. Bei Umweltschützern und Tierfreunden sind Silvesterrakten und Böller umstritten. Aber warum lassen wir es an Silvester überhaupt knallen?

Silvester feiert man schon seit 434 Jahren. Nach der Gregorianische Kalenderreform wurde der letzte Tag des Jahres vom 24. auf den 31. Dezember verschoben, den Todestag von Papst Silvester I. Die Feuerwerkskörper und der Krach waren nicht Tradition der römisch-katholischen Kirche, sondern stammen aus der Zeit der Germanen.

Die Germanen glaubten nämlich an den bösen Kriegsgott Wotan, der vor allem in den Wintermonaten sein Unwesen trieb. In der Nacht des 31. Dezember sollte er wohl großen Schaden anrichten. Die Germanen versuchten den Geist mit viel Licht und Krach zu verjagen. Im Mittelalter machten die Menschen zum Jahresende viel Lärm mit Töpfen und Rasseln, Jäger schossen mit Gewehren in die Luft. Später durfte das gesamte Volk das neue Jahr mit Raketen begrüßen.

Mittlerweile ist Silvester ohne Feuerwerk nicht mehr vorstellbar. Jährlich geben die Deutschen mehr als 120.000 Euro dafür aus. Die Himmelsrakten sind nicht nur schön anzusehen. Sie machen Krach und verschmutzen die Umwelt. Vor allem Tiere müssen an Silvester leiden, denn viele haben bitterliche Angst und Panik.

Jedes Jahr gibt es zahlreiche Diskussionen über das Knallen. In manchen Städten gibt es sogar ein Feuerwerks-Verbot. Wichtig ist, wer knallt soll gefällgist seinen Müll am nächsten Tag auffräumen und richtig entsorgen!