Gut zu wissen: Sonnenbrand durchs Fenster, geht das?

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Pünktlich zum Frühling lässt auch die Sonne nicht auf sich warten. Da muss man draußen glatt schon aufpassen, nicht doch einen Moment zu lange im warmen Licht zu baden und so einen Sonnenbrand zu riskieren. Klar, im Frühling eher selten, aber im Sommer häufig gesehen. Doch jeder Autofahrer kennt die brennende Sonne, die im Auto auf den einen oder anderen Arm scheint. Wer auch schon einmal an einem Fensterplatz saß, wird wissen, dass die Sonne das vom Licht bestrahlte Körperteil ordentlich aufwärmt. Aber geht das wirklich bis zum Sonnenbrand?

Die Strahlen machen den Unterschied

Grundsätzlich sei zunächst erklärt, dass es unterschiedliche Arten von Strahlen gibt, die die Haut unterschiedlich stark beeinflussen beziehungsweise schädigen.

Das Licht, das bei zu übermäßigem Genuss auf der Haut zur Bräune und später auch zum Sonnenbrand führt, nennt sich UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung oder auch Schwarzlicht).  Es wird in UV-A, UV-B und UV-C-Strahlen unterteilt. Diese Abgrenzung beruht auf der jeweiligen Länge der Lichtwellen. UV-C-Strahlen gelangen jedoch gar nicht mehr zu uns, da sie in der Erdatmosphäre absorbiert werden.

Wie ist das denn nun mit dem Sonnenbrand?

UV-A-Strahlen können sich zum Beispiel einen Weg durch Fensterglas bahnen. In der Regel ist die Wirkung der Strahlen allerdings so abgeschwächt, dass es nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Ungefährlich sind sie dennoch nicht: Hautalterung durch zu lange und intensive Sonnenlichteinstrahlung kann auch durch Fensterglas noch vorkommen. Auch andere Hautschäden sind nicht auszuschließen. Ein Grund, in Panik zu verfallen und sofort mit dem Kollegen oder Sitznachbarn zu tauschen, gibt es trotzdem nicht, da solche Schäden in der Regel nur bei stunden- und tagelangem Hautkontakt eventuell auftreten können.

UV-B-Strahlung ist beispielsweise ein wichtiger Bestandteil unseres Vitaminhaushaltes, beziehungsweise das Vitamin D3, das durch die UV-B-Strahlung gebildet wird. Es hilft schließlich bei der Regulierung menschlicher Zellen.

Grundsätzlich zu beachten…

ist: Hautpartien sollten generell nie zu lange intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Das fördert sonst Hautschäden (z.B. Sonnenbrand) und kann auch das Hautkrebs-Risiko erhöhen. Junge Haut ist besonders empfindlich, weshalb sich hier Schutzmittel mit UV-Lichtschutzfaktoren anbieten.

Auch wenn knackige Bräune nach Erholung und Urlaub aussieht, tun wir unserer Haut damit keinen Gefallen. Lieber eine gesunde Blässe, die zwar altmodisch anmutet, aber wissenschaftlich auch als gesünder gilt.