Die Zukunft des Online-Datings: VR-Dating

VR Dating

Für viele Menschen ist Online-Dating mittlerweile ganz normal. Meistens auf dem Handy oder am Computer. Doch nun arbeitet die Dortmunder Firma „sdc.ventures“ an dem VR Dating. Dem Virtual Reality Dating.

VR ist die Abkürzung für das englische Wort „Virtual Reality“, was auf Deutsch so viel wie virtuelle Realität bedeutet. Beim VR-Dating sitzt man z.B. auf seinem Sofa zuhause, nimmt sich eine VR Brille und kann nun mithilfe eines Computers in einer virtuellen Welt umhergehen.

Bisher ist es so, dass man sich in einer digitalen Bar befindet. Mithilfe eines selbst erstellten Charakters, also einer Person die man sich selbst ausgesucht hat, trifft man dort andere Personen. So kann man ohne einen Schritt vor die Tür zu setzen viele neue Menschen kennen lernen und sich, im Gegensatz zum herkömmlichen Online-Dating, sofort mit ihnen unterhalten.

Thorsten Engelmann, Geschäftsführer von „sdc.ventures“, erklärt die neue Form des Datings:

BEnow: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Online-Dating zu VR-Dating weiterzuentwickeln?

Thorsten Engelmann: „Für uns ist es ein selbstverständlicher Schritt die neuesten technischen Möglichkeiten auch für das Dating einzusetzen – soweit sie auch Sinn machen. Wir haben auf www.mysugardaddy.eu eine anspruchsvolle Zielgruppe und daher sind wir ständig auf der Suche nach neuen und besseren technischen Möglichkeiten sich kennenzulernen und sich zu verabreden. Wir glauben, dass VR die Technik der Zukunft ist und dass VR Brillen in der Zukunft einen Großteil der herkömmlichen Bildschirme ersetzen werden. VR Dating bietet zudem ein ganz besonderes Dating Erlebnis. Trotz der räumlichen Trennung macht die VR Technologie es möglich, sie quasi wie im echten Leben kennenzulernen.“

Was waren die Schwierigkeiten dabei?

Engelmann: „Die Schwierigkeit ist aktuell, dass die Technik noch relativ neu ist und dass es fast täglich irgendwelche Neuerungen gibt. Aktuell muss man sich einen Avatar auswählen, um in die Bar gehen zu können. Wenn man mit einem Abbild von sich selber in die Bar gehen möchte, müsste man sich abscannen und das ist aktuell nur schwierig und aufwändig möglich. Große Schwierigkeiten gibt es nicht und wir passen unsere Technik des Mysugardaddy VR Dating Raums auch ständig an die Neuerungen an und wir probieren auch viel aus.“

Wird es so sein, dass man sich seine Sprache aussuchen kann oder wird man in einen internationalen Raum gesetzt?

Engelmann: „Aktuell ist der Mysugardaddy VR Dating Raum international und man spricht ganz normal mit seiner Stimme und Sprache. Technisch wäre es möglich, diese in alle Sprachen simultan übersetzten zu lassen. Wir warten aber erst mal ab, was die Nutzer wünschen und wie das Feedback sein wird. Eventuell gibt es dann weitere Räume unterteilt nach Sprachen oder auch nach Themen oder auch nach Themes (wie eine Bar, Insel, Weltraum, Yacht etc.).“

Wie wird es aufgebaut sein, eher wie die jetzigen Online-Dating Portale, wo man die Personen weiterdrückt bis man eine Person sieht, die einem gefällt?

Engelmann: „Bei Mysugardaddy VR wird es so sein wie im realen Leben. Man betritt eine Bar und dann muss man mit anderen Menschen in der Bar ins Gespräch kommen. Man kann auf andere Personen zugehen, ihnen zuwinken und sie ansprechen.“

Wer das VR-Dating ausprobieren möchte, muss sich noch bis zum Herbst gedulden. Dann soll das System für alle geöffnet werden.