Die 7: Der BEnow-Wochenrückblick vom 24. Juni

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Was wichtig war:

Die seit über eine Woche vermisste Tramperin Sophia, wurde wohl in Oberfranken getötet. Die spanische Polizei hat inzwischen eine Leiche gefunden, bei der es sich wahrscheinlich um die 28-Jährige deutsche handelt. Der dringend tatverdächtige Lkw-Fahrer wurde festgenommen und kommt bald nach Deutschland.  (mehr)

Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen zu hohen Nitratwerten im Grundwasser verklagt. Laut den Richtern habe die Regierung zu wenig gegen das Problem getan. Falls sich die Lage nicht schnellstmöglich verbessert, könne die EU-Komission Strafzahlungen von Deutschland verlangen. (mehr)

Neues Datenleck bei Mossac Fonseca: Die Panama Papers gehen weiter. Neue Daten zeigen, wie die Kanzlei versuchte, im Verborgenen weiterzumachen. Inzwischen musste die Firma ihre Arbeit einstellen. Gegen mehrere Mitarbeiter laufen Verfahren in verschiedenen Ländern. (mehr)

 

Was gut war:

Nordkorea und Südkorea haben sich auf eine Familienzusammenführung geeinigt. Während des Korea-Kriegs waren Millionen von Menschen von ihren Familien getrennt worden. 66.000 Südkoreaner stehen auf der Warteliste für eine Zusammenführung. Bislang haben rund 22.500 Koreaner an der Zusammenführungen teilgenommen. (mehr)

 

Was schlecht war:

Die US-Regierung hat jahrelang Kinder an der Grenze von ihren Eltern getrennt und eingesperrt. Nach massiver öffentlicher Kritik sollen die Familien nun nicht mehr getrennt sondern zusammen eingesperrt werden. Die First Lady soll Donald Trump zum Umdenken bewegt haben. (mehr)

 

Zahl der Woche:

50.000 – und noch mehr Plätze in bayrischen Flüchlingsunterkünften sind nicht belegt oder stehen sogar komplett leer. Zum einen kommen immer weniger Asylbewerber nach Bayern und zum anderen halten sich die Behörden viele Einrichtungen als Reserve vor. Außerdem können Mietverträge nicht einfach gekündigt werden und viele Unterkünfte müssen noch renoviert werden. (mehr)

 

Zum Schluss …

… nochmal der Blick auf den umstrittenen Polizeieinsatz in Ellwangen im April. Dort hatten Hundertschaften einen Asylbewerber festgenommen, der sich zuvor gegen seine Abschiebung gewehrt hatte. Jetzt wurde bekannt: Der Einsatz kostete 360.000 Euro. (mehr)

 


Die Woche bei BEnow: