Die 7: Der BEnow Wochenrückblick vom 11. März 2018

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Der neue BEnow-Wochenrückblick: Sonntags um 8 Uhr, pünktlich zum gemütlichen Frühstück, präsentiert hier immer ein Redakteur seine Themen der Woche. Den Anfang macht diese Woche Ragnar Sieradzinski.

 

Was wichtig war:

Acht Mitglieder der rechtsextremen “Gruppe Freital” sind diese Woche zu langen Haftsrafen verurteilt worden. Sie sind für Sprengstoffanschläge auf Flüchtlinsgsheime und politische Gegner verantwortlich. Alle Beschuldigten müssen hinter Gitter: Die Haftstrafen sind zwischen vier und zehn Jahre lang. (mehr)

In Österreich herrscht Verwirrung: Eine schwer bewaffnete Spezialeinheit für Straßenkriminalität durchsuchte den Verfassungsschutz, obwohl sie eigentlich gar nicht zuständig gewesen wäre. Der Befehl kam von Generalsekretär Peter Goldgruber, der von FPÖ’ler Herbert Kickl installiert wurde. Nun steht der Vorwurf des Amtsmissbrauchs im Raum, man befürchtet Goldgruber habe so an Beobachtunsdaten über rechte Gruppierungen kommen wollen. (mehr)

Wenn der Sprachassistent sich selbstständig macht: Amazons Alexa erschreckte in den letzten Tagen viele Nutzer mit einem gruseligen Lachen. Und das mitten in der Nacht, als die Besitzer der Geräte eigentlich schliefen. Amazon hat das Problem inzwischen erkannt und arbeitet an einer Lösung. (mehr)

 

Was gut war:

Ein türkisches Gericht hat die Freilassung zweier „Cumhurriyet“-Journalisten angeordnet. Die beiden waren seit mehr als 400 Tagen in Untersuchungshaft. In der Nacht zum Samstag sind sie freigelassen worden. Gegen die beiden läuft, wie gegen viele andere Journalisten in der Türkei, ein Prozess wegen des Verdachts der Unterstützung verschiedener Terrororganisationen. Alles Gute! (mehr)

 

Was schlecht war:

„Anlässlich des Weltfrauentag zeigen wir euch, weshalb Käse ein frauenfeindliches Produkt ist“, schreibt „PETA“ am 8. März bei Twitter. Versehen ist der verlinkte Artikel mit einem extremen Symbolbild: Einer Frau wird aggressiv von einem Mann der Mund zugehalten, ihre Schminke ist völlig verschmiert. Man kann‘s auch übertreiben. (mehr)

 

Zahl der Woche:

101 200 – so viele Abtreibungen ermittelte das Statistische Bundesamt für das Jahr 2017. Im Vergleich zu 2016 stieg die Zahl um 2,5 Prozent. Die meisten Frauen waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. (mehr)

 

Zum Schluss …

… noch einen Blick auf die Bahn. Im Kundenmagazin „DB Mobil“ fanden Fahrgäste zuletzt öfter Flyer mit dem Titel „Die Asyl-Krise: Die Wahrheit über das Asyl-Chaos“. Laut SWR-Recherchen steckt der Verlag „Junge Freiheit“ hinter den Flyern, die Bahn hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. (mehr)