Die 7: Der BEnow Wochenrückblick vom 1. April 2018

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Der neue BEnow-Wochenrückblick: Sonntags um 8 Uhr, pünktlich zum gemütlichen Frühstück, präsentiert hier immer ein Redakteur seine Themen der Woche. Diese Woche schreibt Ragnar Sieradzinski über seine wichtigsten Themen der Woche.

 

Was wichtig war:

In Ungarn ist diese Woche der gesuchte Rechtsextremist Mario Rönsch von einer Anti-Terror-Einheit festgenommen worden. Rönsch ist der mutmaßliche Betreiber von “Migrantenschreck”. Der Online-Shop verkaufte illegal Waffen per Paketversand in Deutschland, um sich gegen Flüchtlinge zu “verteidigen”. (mehr)

Hier könnten Ihre Ostereier herkommen: In Haltern-Hullern (NRW) wurden diese Woche katastrophale Zustände in zwei Hühner-Ställen aufgedeckt. Dicht an dicht müssen dort 4500 Hühner leben. Überall liegen bereits verweste Kadaver. Der Besitzer soll im Ort bereits seit längerem für seine Methoden bekannt sein. Inzwischen ist das Veterinäramt informiert und es läuft eine Strafanzeige gegen den Landwirt. (mehr, mit Video)

Die Deutsche Post hat massenhaft Daten an CDU und FDP verkauft. Das berichtet die BILD am Sonntag in ihrer heutigen Ausgabe. 2,1 Milliarden Umsatz sei allein 2016 mit Adressmarketing gemacht worden. Internen Dokumenten zu Folge soll die Post über Daten zu 85 Prozent aller Haushalte im Land verfügen. Anders als beim Daten-Skandal von Facebook, wo Nutzer der Verarbeitung bzw. Weitergabe zustimmen, müssen Deutsche im Fall der Post erst aktiv widersprechen. Jede deutsche Adresse ist automatisch in den Datenbanken der Post verzeichnet. (mehr, kostenpflichtig)

 

Was gut war:

Die Deutschen nutzen nur noch selten Plastiktüten beim Einkaufen: 80,4 Prozent bringen inzwischen ihre eigenen Tüten mit. 11,4 Prozent der Menschen zwischen 18 und 24 kaufen noch eine Plastiktüte im Geschäft, während es im Rest der Bevölkerung nur 3,55 Prozent sind. Umweltbewusst! (mehr)

 

Was schlecht war:

In vielen Firmen wird Slack für die interne Kommunikation genutzt. Doch jetzt können Chefs mit der entsprechenden Version des Kommunikationsdienstes auch private Nachrichten zwischen zwei Mitarbeitern auslesen. Die Betroffenen bekommen nichts davon mit. Geht gar nicht! (mehr)

 

Zahl der Woche:

6,2 Prozent aller Arbeitnehmer waren im Februar wegen der Grippewelle krankgeschrieben. Damit erreicht der Wert einen Zehnjahres-Rekord. (mehr)

 

Zum Schluss …

… vergessen Sie nicht, dass heute der 1. April ist. Lieber einmal mehr jede Geschichte hinterfragen, die Sie heute hören. Und wir wünschen natürlich weiterhin frohe Ostern!